Mit dem TDC-GP1 ist es möglich, den maximalen Messbereich durch Verwendung eins Vorteilers zu vergrößern. Die Auflösung in LSB bleibt davon unberührt. In diesem Modus misst die Hochgeschwindigkeitseinheit des TDC nicht während der ganzen Zeit, sondern nur jeweils von START und STOP bis zur nächsten steigenden Flanke des Referenztaktes (Finecounts). Zwischen den Finecounts zählt der TDC die Anzahl der Takte des Refrenztaktes (Coarsecount). Der Messbereich wird auf 2^16 x Tref ausgedehnt und kann somit bis zu 200 ms erreichen.
Im Messbereich 2 steht nur 1 Kanal zur Verfügung mit bis zu 4 STOP Ereignissen bei normaler Auflösung und bis zu 3 STOP Ereignissen im High-resolution Modus.
Die aktive Zeit der Hochgeschwindigkeitseinheit und damit die Hauptstromsenke wird auf diese Weise deutlich verkleinert.
Im Gegensatz zum Messbereich 1 setzt sich im Messbereich 2 das Ergebnis aus Finecount und Coarsecount Werten zusammen. Daher ist im Messbereich 2 eine Kalibration zwingend. Hierzu vermisst der TDC eine und zwei Perioden des Referenztaktes.Die Kalibrationsrechnung wird im TDC durchgeführt. Das Ergebnis wird in Vielfachen des Refrenztaktes ausgegeben.