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TDC-GP2 - Messbereich 2

  • 1 Stop Kanal mit Bezug auf Start
  • Typ. 65 ps Auflösung
  • 2xTref Doppelpulsauflösung
  • 3-fach Multihitfähigkeit
  • Messbereich 500 ns bis 4 ms
  • Trigger auf steigende und/oder fallende Flanke
  • Leistungsfähige Window-Funktion

Digitale TDCs nutzen interne Gatter-Durchlaufzeiten um Zeitdifferenzen mit sehr hoher Genauigkeit zu vermessen (siehe auch Messbereich 1). Im Messbereich 2 wird das maximal mögliche Zeitintervall mittels eines Vorteilers ausgedehnt. Die Auflösung in LSB bleibt unverändert. In diesem Messmodus läuft die Hochgeschwindigkeitseinheit nicht die ganze Messzeit über, sondern nur von jeweils START und STOP bis zur nächsten steigenden Flanke des Referenztaktes (Finecounts). Zwischen den Finecounts zählt der TDC die Takte des Referenztaktes (Coarsecount).

 

Ein BIN (LSB) beträgt typischerweise 65 ps bei 3.6 V und 25 °C Umgebungstemperatur. Die Gatterdurchlaufzeiten hängen stark von der Temperatur und der Spannung ab. Im Messbereich 2 ergibt sich das Ergebnis aus zwei Finecounts und dem Coarsecount. Es ist im Messbereich 2 daher notwendig, eine Kalibration durchzuführen. Während einer Kalibration vermisst der TDC vollautomatisch ein und zwei Perioden des Referenztaktes und korrigiert das Messergebnis.

 

Der Messbereich ist begrenzt durch die Größe des Coarsecounters:
tyy = Tref x 16384 ~ 4 ms


Zeit (Bedingung)

Beschreibung

tph

2.5 ns

Minimale Pulsbreite

tpl

2.5 ns

Minimale Pulsbreite

tss

500 ns min.

Start zu Stop

trr

 ns

Steigende Flanke zu steigende Flanke

tff

 ns

Fallende Flanke zu fallende Flanke

tva

4.6 µs calibrated

Letzter Hit zu data valid

tyy

4 ms

Messbereich

Messbereich 2

(Vergrößern durch Klick)

MB2 Timing